
Von Freitag, 06.03.09 auf Samstag, 07.03.09 wurde ein Bus in Florenz gestohlen und in Turin abgestellt. Der Bus war mit einem Ortungssystem ausgestattet. Dank der schnellen Zusammenarbeit von betroffenem Busunternehmen, LKA, BKA, italienischen Kriminalisten und dem Omnibus-Versicherungsmakler Dittmeier konnte das Fahrzeug noch am Samstagmorgen sichergestellt werden.
Der Fahrer der Firma Traco Tours aus dem hessischen Nauheim hatte seinen Bus am Freitagnachmittag um 16 Uhr in der Nähe des Hotels Meridiana in Florenz geparkt. Am Samstagmorgen um 8 Uhr stellte er fest, dass sein Bus, ein Mercedes-Benz Tourismo mit Erstzulassung 2006 gestohlen war. Da der Bus über ein Ortungssystem verfügte, konnten die Busunternehmer Annegret und Frank Schaum im Internet nachsehen, wo sich der Bus gerade befand: 450 km vom Diebstahlort entfernt in einer Seitenstraße in Turin. Zunächst wurde der Diebstahl bei der Polizei in Florenz angezeigt, was jedoch keine Wirkung hatte. Daraufhin erinnerte sich Frank Schaum an Presseberichte über wiedergefundene Busse und wandte sich an den Omnibus-Versicherungsmakler Dittmeier aus Würzburg, obwohl Traco Tours dort kein Kunde ist. Über die 24-Stunden-Hotline erreichte er den Prokuristen Oliver Guth, der sofort den Kontakt zu den Spezialbeamten des zuständigen Landeskriminalamts (LKA) in Deutschland herstellte. Es war wichtig, keine Zeit zu verlieren. Der Bus sollte sichergestellt werden, bevor die Täter auf das Ortungsgerät im Bus aufmerksam würden. Das LKA setzte sich sofort mit dem Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden in Verbindung. Deutsche und italienische Spezialkriminalisten konnten das abgestellte Fahrzeug noch am Samstagmorgen sicherstellen. Am Bus waren bereits kroatische Kennzeichen montiert.
Neue Busdiebstahl-Masche
Oliver Guth vermutet, dass der hier versuchte Busdiebstahl einer neuen Methode folgt: Busse werden häufig nachts und am Wochenende gestohlen, um einen Vorsprung von einigen Stunden zu haben, bevor der Diebstahl überhaupt bei der Polizei gemeldet wird. In dieser Zeit fahren die Täter den Bus rund 400 km vom Diebstahlort weg und stellen ihn erst einmal möglichst unauffällig in einer Seitenstraße ab. Verfügt der Bus über ein Ortungssystem, wird er wie im hier geschilderten Fall relativ schnell sichergestellt. Das ist für die Täter zwar ärgerlich, aber mit keinerlei Risiko verbunden. Sie werden dabei ja nicht gefasst und versuchen vermutlich bald wieder einen anderen Bus zu stehlen. Ist im gestohlenen Bus jedoch kein Ortungssystem eingebaut, wird das Fahrzeug nicht gefunden und die Täter können den Bus gefahrlos nach einiger Zeit wegfahren. Gegen diese Masche würde nur helfen, so lange mit der Sicherstellung des Busses zu warten, bis die Täter wieder einsteigen. Dann bestünde die Möglichkeit, sie direkt zu verhaften.
Drei Busdiebstähle in vier Wochen
Der Omnibus-Versicherungsmakler Dittmeier rechnet mit einer drastischen Zunahme von Busdiebstählen zu Beginn der Reisesaison. Doch bereits in den letzten vier Wochen sind neben dem vereitelten Busdiebstahl in Florenz noch zwei weitere Diebstahlversuche bekannt geworden. Am Samstag, 07.02.09 gegen 21 Uhr brach ein Dieb einen Bus der Firma Avanti aus Freiburg auf einem Parkplatz nahe der Mailänder Innenstadt auf. Die Busfahrerin ruhte sich gerade in der Schlafkabine des Busses aus, stürmte jedoch sofort schreiend nach vorne, als sich der Bus in Bewegung setzte und konnte so den Dieb in die Flucht schlagen. In Schwarzach, Österreich sollte in der Nacht vom Donnerstag, 26.02.09 auf Freitag, 27.02.09 ein Bus gestohlen werden. Der Diebstahl gelang jedoch nicht, da die Täter die Bremse und die Gangschaltung nicht lösen konnten. Der Fahrer bemerkte den Diebstahlversuch am nächsten Morgen. Er sah, dass die Abschleppvorrichtung freigelegt war und der Bus nicht mehr am selben Platz stand.
Vorbeugen hilft gegen Busdiebstahl
Bei Dittmeier können Busunternehmen eine Checkliste mit Vorbeugemaßnahmen anfordern. Prokurist Oliver Guth empfiehlt drei mögliche Sofortmaßnahmen: ein Ortungssystem im Bus installieren (es kann auch ein mobiles Gerät sein, das schnell ein- und ausgebaut werden kann, damit nicht für jeden Bus extra ein Gerät angeschafft werden muss) oder einen versteckten Kraftstoffhahn anbringen (dabei ist zu beachten, dass noch Restkraftstoff in der Leitung sein kann) oder einen versteckten Schalter einbauen, der die Motorelektronik unterbricht.
Wegen Händleradressen oder weiteren Informationen kann Oliver Guth unter der Telefonnummer 0931.98 00 70-22 oder per E-Mail (oliver.guth@dittmeier.de) angesprochen werden. Bei Busdiebstahlsfällen steht der Omnibus-Versicherungsmakler mit seiner 24-Stunden-Hotline 0700.10 20 40 50 auch Nichtkunden mit einer kostenfreien Soforthilfe zur Verfügung.
Über die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH
Der Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen mit Sitz in Würzburg ist seit 1989 als unabhängiger Versicherungsexperte für die Busbranche tätig. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen über 600 Busunternehmen mit über 7.000 Bussen.
Dittmeier bietet dank seiner Marktposition und Durchsetzungskraft gegenüber den großen deutschen Versicherern dauerhaft günstige Prämien, außerdem Risk- und Schadensmanagement, unabhängige Beratung, umfangreiche Zusatzleistungen und die branchenweit einmalige Omnibus-Komplett-Versicherung.
Dittmeier wird von vielen Landesverbänden des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) und vielen Branchen-Landesverbänden empfohlen.