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Busdiebstähle bedrohen die Branche

Existenzgefährdend für kleinere Busbetriebe

Finanzielle Auswirkungen auch für Nicht-Betroffene

 

Busdiebstähle in Italien und im Raum Wien häufen sich alarmierend. Innerhalb des letzen Jahres wurden dort über 160 Busse gestohlen. Der deutsche Omnibus-Versicherungsmakler Dittmeier befürchtet, dass dadurch die Versicherungsprämien für die gesamte Branche steigen. Gemeinsam mit seinem österreichischen Kooperationspartner, der Pupa Versicherungsmakler GmbH, gibt er Tipps zur Vorbeugung gegen Busdiebstähle.

 

Erst vor wenigen Wochen konnten gestohlene und völlig umgebaute Busse im Hafen von Venedig sichergestellt werden. Doch die Diebstahlserie geht weiter. Professionell agierende Diebe sind unverändert aktiv. Am 22. August 2009, in der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in Wien in der Nähe von Schloss Belvedere in der Adolf-Blamauer-Gasse ein Travego der Firma Berchtold-Reisen aus Kempten im Allgäu gestohlen. Der Bus war Baujahr 2003 und hatte einen Neuwert von 350.000 Euro. Damit passt er genau in die Zielgruppe der Diebe. Denn sie stehlen überwiegend Reisebusse der Baujahre 2000 bis 2007 und auffällig viele Mercedes Tourismo oder Travego sowie Setra-Reisebusse.

 

"Momentan muss leider jeder Busunternehmer bei Fahrten nach Italien oder in Österreich, besonders im Raum Wien, mit der Gefahr umgehen, Opfer eines Busdiebstahls werden zu können", fasst Thomas Dittmeier die Bedrohungslage zusammen und ergänzt: "Wir halten es mittlerweile für sehr bedenklich, vor allem die besonders gefährdeten Busse bei Fahrten nach Italien oder in Wien nicht zu sichern, wenn sie nachts auf unbewachten Parkplätzen abgestellt werden."

 

Finanzielle Folgen eines Busdiebstahls

 

Auch wenn ein Busunternehmen gegen Busdiebstahl versichert ist, entstehen häufig Zusatzkosten bis zu 50.000 Euro, die nicht versichert sind. Außerdem gehen Gewinnbeteiligungen und die Aussicht auf günstige Versicherungsbeiträge für Jahre verloren. Zudem zahlen Versicherungen die Entschädigung häufig erst nach drei bis vier Monaten. Oft gibt es Probleme bei der Schadensregulierung, wenn nicht alle Original- und Nachschlüssel vorgelegt werden können. Nimmt man die finanziellen Folgen zusammen, so wird deutlich, dass ein Busdiebstahl für kleinere Betriebe durchaus existenzgefährdend sein kann.

 

Eingebauter Schutz vor Busdiebstählen

 

Einen hundertprozentigen Schutz kann es nicht geben, doch mithilfe eines GPS-Ortungsgeräts wurde vor wenigen Wochen immerhin ein völlig umgebauter Bus wiedergefunden. Der Einbau eines GPS-Geräts kostet rund 350 bis 500 Euro. Die monatlichen Lizenzgebühren belaufen sich auf weniger als fünfzehn Euro. Inzwischen gibt es auch Versicherungen, die Zuschüsse zahlen. Eine weitere eingebaute Vorsichtsmaßnahme ist die Anbringung eines versteckten Schalters zur Unterbrechung der Startelektronik. Hierfür sollte der Kfz-Hersteller befragt werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Schalter unbemerkt betätigt wird, da professionelle Diebe den Fahrer beobachten und so die Lage des Schalters ausspionieren. Auch ein versteckt angebrachter Kraftstoffhahn ist eine bauliche Vorsichtsmaßnahme, bei der die Meinung des Kfz-Herstellers eingeholt werden sollte. Restkraftstoff oder Luft könnten in der Leitung bleiben. Völlig unproblematisch dürfte es sein, die Fahrgestell-Nummer in die Frontscheibe und alle Seitenscheiben zu ätzen.

 

Tipps zur Risiko-Reduzierung

 

In großen Städten und Ferienzentren sollten Busse nur auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Selbst wenn es sich um Hotelempfehlungen handelt, sollten keine kostenfreien, abseits gelegenen Parkplätze benutzt werden. Zu jedem Bus sollte ein "Steckbrief" angelegt werden mit Fotos von allen Außenseiten, von innen und von markanten Ausstattungen. Die Bilder und die notierten Daten kann das Busunternehmen im Falle eines Diebstahls sofort den Ermittlungsbehörden zur Verfügung stellen. Bei Dittmeier und Pupa kann ein Muster für solch einen Steckbrief kostenfrei angefordert werden. Neue Reisebusse sollten nur noch mit Diebstahl-Warnanlage und Wegfahrsperre angeschafft werden. Auch eine Nachrüstung ist empfehlenswert. Hier lohnt sich ein Gespräch mit dem Fahrzeughersteller.

 

Eine unkonventionelle Empfehlung lautet: Lassen Sie Ihren Reisebus von PKWs einfach zuparken! Das Hotelpersonal ist für solche Bitten der richtige Ansprechpartner. Wichtig ist auch die Schulung der Reisebusfahrer im Hinblick darauf, welche Sicherungen im Bus vorhanden sind und wie sie bedient werden. Im geparkten Fahrzeug dürfen zum Beispiel keine Schlüssel und keine wichtigen Dokumente verbleiben. "Ein absoluter Schutz gegen Busdiebstahl ist nicht möglich", erläutert Peter Puchner, "doch durch die Kombination verschiedener Maßnahmen kann ein sehr hoher Diebstahlschutz erreicht werden".

 

Was tun, wenn's passiert ist

 

Sobald ein Busunternehmen feststellt, dass einer seiner Busse gestohlen wurde, sollten die Betroffenen umgehend mit Dittmeier oder Pupa Kontakt aufnehmen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Kunden handelt oder nicht. Die kostenfreie 24-Stunden-Hotline ist rund um die Uhr auch am Wochenende geschaltet: 0049 700/10 20 40 50. Das Maklerbüro stellt sofort Kontakt zu höheren Stellen bei Landeskriminalämtern und zu speziellen Detekteien her, da ein Busdiebstahl im Ausland häufig unzureichend aufgenommen wird. Es gilt, keine unnötige Zeit zu verlieren. Häufig geht es um Stunden. Falls der Diebstahl im Ausland passiert ist, sollte er unbedingt nochmals bei der eigenen örtlichen Polizeidienststelle angezeigt werden. Dort sollte auch darauf gedrängt werden, dass die Funk- und Ringfahndung sofort beginnt. Im Bus vorhandene GO-Boxen oder ein Telepass sollte nicht gesperrt werden, um die Spur verfolgen zu können (Verschieberichtung).

 

Der deutsche Omnibus-Versicherungsmakler Dittmeier ist auch in Österreich aktiv. Die österreichischen Kunden von Dittmeier (www.dittmeier.de) werden von Peter Puchners Versicherungsmaklerbüro Pupa (www.pupa.at) persönlich betreut. Beide Maklerbüros stehen bei Rückfragen zur Verfügung. Ein Infoblatt mit Anti-Diebstahl-Tipps und ein Muster-Steckbrief können kostenfrei bei Peter Puchner per E-Mail an office@pupa.at angefordert werden.

 

 

Über die Dittmeier Versicherungsmakler GmbH

 

Der Spezial-Versicherungsmakler für Omnibusunternehmen mit Sitz in Würzburg ist seit 1989 als unabhängiger Versicherungsexperte für die Busbranche tätig. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen über 600 Busunternehmen mit über 7.000 Bussen.

 

Dittmeier bietet dank seiner Marktposition und Durchsetzungskraft gegenüber den großen deutschen Versicherern dauerhaft günstige Prämien, außerdem Risk- und Schadensmanagement, unabhängige Beratung, umfangreiche Zusatzleistungen und die branchenweit einmalige Omnibus-Komplett-Versicherung.

 

Dittmeier wird von vielen Landesverbänden des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) und vielen Branchen-Landesverbänden empfohlen.

 

 

Über die Pupa Versicherungsmakler GmbH

 

Die Pupa Versicherungsmakler GmbH mit Sitz in Villach ist seit 1998 am Markt und firmiert seit 2005 als GmbH mit dem alleinigen Gesellschafter Peter Puchner. Spezialgebiete des österreichischen Maklerbüros mit 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Speditionen und Frächter sowie Busunternehmen. Seit 2009 kooperiert Pupa mit dem deutschen Spezialversicherungsmakler für Omnibusunternehmen Dittmeier.

 

Pupa ist Mitglied der VVM (Vereinigung für Versicherungs-Management), des ÖVM (Österreichischer Versicherungsmaklerring) und des ÖVT (Verband Österreichischer Versicherungstreuhänder).

 

Pupa Versicherungsmakler GmbH
Wilhelm-Hohenheim-Straße 20
9500 Villach
Austria
Fon +43 42 42 9 08 28
Fax +43 42 42 9 08 29
office(at)pupa.at
www.pupa.at

 

 

» Verknüpfte News "Erneut Busdiebstahl – Fahndung läuft - Bitte um Mithilfe" vom 24.08.2009


Dittmeier GmbH
Kaiserstr. 23
97005 Würzburg
Fon +49 (9 31) 98 00 70 – 0
Fax +49 (9 31) 98 00 70 – 20
info(at)dittmeier.de
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Text ohne Abbinder: 6.179 Zeichen, 25.08.2009
Veröffentlichung honorarfrei, Belegexemplar erbeten